Keine Lust mehr auf ein schlechtes Gewissen beim Shoppen? Dann lies das

Sie ist jung. Sie ist schön. Sie liebt Mode.

Madeleine Sophie Daria ist Bloggerin. Eine sehr erfolgreiche noch dazu.

Wenn man sich nur die Instagram-Fotos von DariaDaria ansieht, entsteht schnell der Eindruck, dass sie eine vegane Modebloggerin wie Tausende andere auch ist. Ich mag ihre Outfits.

Sie hat auch einen Hund. Wie Paris Hilton. Aber ihr Hund ist etwas größer und heißt Mala.

Was fasziniert mich nun so an dieser Frau, dass ich einen Artikel über sie schreibe?

Ich glaube, sie ist so etwas wie ein Vorbild. Nur in einer anderen Nische.

Sie zeigt, dass Mode und Schönheit kein Widerspruch zu Tiefgründigkeit und Engagement sind.

Eine junge, beeindruckende Frau – DariaDaria auf einem ihrer Outfit-Fotos , Bildquelle: http://dariadaria.com/category/outfits

Denn DariaDaria schreibt über alles Mögliche, das ihr am Herzen liegt und auf den Lippen brennt. Beauty-Tipps, Flüchtlinge, Umwelt, Mode, Politik, ihre Reisen und einiges aus ihrem Innen- und Privatleben.

Ihre größte Leidenschaft: Nachhaltige Mode und ein Leben ohne Müll. Und das mit Stil und ohne erhobenen Zeigefinger.

Seitdem ich irgendwie durch Zufall auf ihren Blog stieß, hat sie mir einen Weg gezeigt, wie ich meine Liebe zu Mode und Schönheit mit einem guten Gewissen vereinbaren kann und das ohne, dass es mir schwer fällt oder mich stresst.

Meine Lieblingsartikel von ihr zu diesem Thema:

Fair Fashion 101 – Die Grundlagen

&

Vier sinnvolle Dinge, die du heute tun kannst, statt zu H&M zu rennen

Vor allem ihre verständnisvolle Art, sich an den Leser zu richten, gefällt mir:

„Zu Anfang möchte ich betonen: Babyschritte sind okay! Als ich mit fairer Mode angefangen habe, habe ich mich selbst sehr unter Druck gesetzt, alles richtig zu machen. (…) Wir alle haben irgendwo, zumindest ein Fünkchen in uns, das Bedürfnis ein bewussteres Leben zu führen. Es ist okay, eine Veränderung langsam und ohne Eile anzugehen. Auch ich kaufe mir zwischendurch mal etwas, was nicht zu 100 % mit meiner Vorstellung von ethisch korrektem Textil übereinstimmt – it’s okay!“

Ich sah mir die von ihr empfohlenen Dokumentarfilme über die Modeindustrie an und mir wurde schlecht. Ich verstehe nicht, wie die Leute in den Chefetagen der großen Modeunternehmen nachts ruhig schlafen können. Doch das ist nicht meine Baustelle. ;)

Zunächst fühlte ich mich frustriert und natürlich auch etwas schuldig, dass ich so einiges im Schrank hängen habe, das aus den betroffenen Geschäften stammt – wie soll man sich beim Shoppen auch nicht mitschuldig machen? Selbst teurere Marken produzieren unter menschen- und umweltunwürdigen Bedingungen wie ich seit den Dokumentarfilmen weiß … Es ist einfach frustrierend.

Doch nicht lange, denn DariaDaria nimmt dich an die Hand und zeigt dir, wie viel Macht du mit deiner Kaufentscheidung hast.

Seitdem kaufe ich mir viel seltener Klamotten als früher und wenn, dann im SecondHand-Laden oder auf einer der FairFashion-Websites, die DariaDaria für sämtliche Kleidungstypen von Bademode über Schuhe bis hin zu Freizeitkleidung vorstellt.

Wenn ich mir doch mal wieder (einmal in drei Monaten) ein günstiges Teil in einer herkömmlichen Modekette kaufe, verzeihe ich mir, denn wie sie sagt: Übertreiben und sich selbst zu viel Druck machen gehen oft nach hinten los.

So macht es mir Spaß als Konsumentin meinen kleinen Beitrag durch Verzicht und alternative Kaufmöglichkeiten zu leisten.

Hast auch du Lust, deinen Beitrag zu leisten und bewusster deine Freude am Shoppen und an der Mode auszuleben?

Dann lass dich von DariaDaria inspirieren.

Sei es dir wert.

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