Gemeinsam sind wir stark

Wie oft sitze ich in meinem Zimmer und fühle mich allein. Machtlos. Von allem irgendwie überfordert und von einer Lust gedrängt, mich von „der Welt“ zurückzuziehen.

Drei Jahre lang habe ich das getan. In meiner neuen Wahlheimat Mallorca. Da ich noch keine Freunde geschweige denn Bekannte hatte, verbrachte ich die meiste Zeit allein und war „gezwungen“ mich kennenzulernen. Ich lernte, auf meinen Körper und meine Stimmungen zu achten.

Ich nahm zum ersten Mal in meinem Leben wieder meine Gefühle wahr. Nach vielen Tränen und Schmerzen, die überraschenderweise angenehmer waren, als ich es befürchtet hätte, kam innerer Frieden. Das größte Glück traf mich in den einfachsten Momenten. Beim Frühstück auf der Terrasse, während ich meine Katze beobachtete, die sich auf den warmen Fliesen wälzte, beim ersten Schluck Jacobs Krönung, der mich an meine Oma erinnerte, beim Alleinsein.

Irgendwann stellte sich wieder eine Unzufriedenheit ein und ich spürte erneut den Drang, „in die Welt“ hinauszugehen. Mit meinen neu erkannten Grenzen und Gefühlen als Wegweiser gesunde Beziehungen zu erleben.

Neue Freundschaften entstanden und ich traf wieder auf alt bekannte Muster, mit denen ich nun langsam und sanft umzugehen lerne.

Ich wollte mich wieder über die Welt informieren und hatte das Gefühl, dass die Menschheit mich und meinen neuen inneren Frieden brauchte. Ich wollte diesen Frieden an andere weitergeben und stieß bei einigen offene Türen ein, bei anderen vor eine kalte Wand der Verurteilung, wie ich denn so „realitätsfern“ und „glücklich“ sein kann, wenn die Welt zugrunde geht.

Nach und nach entdeckte ich neue Informationsquellen, die Politik und Wirtschaftsthemen von einer anderen Seite beleuchteten. Die Hiobsbotschaften verkündeten, Lügen aufdeckten und gleichzeitig Mut machten. Zunächst war es „Die Anstalt“ auf ZDF, die zudem auch noch unterhaltsam ist.

Dann auch KenFM und der Rubikon von Jens Wernicke, der mich besonders berührte.

Ich schrieb ihm – dem Chefredakteur und Bestsellerautor von „Lügen die Medien“ – eine E-Mail, um meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Er antwortete und wir begannen, uns auszutauschen. Ich beschloss aus dem Bauch heraus, an den Rubikon zu spenden und ehrenamtliche Übersetzungen anzubieten. Jens Wernicke machte mir Mut, einen Artikel für den Rubikon zu schreiben und er wurde veröffentlicht.

Seitdem fühle ich mich machtvoller denn je, denn ich durfte Teil eines Teams aus vielen leidenschaftlichen Menschen werden, die aus dem Herzen heraus noch mehr Menschen erreichen möchten, um unsere Welt und unser Leben selbst zu gestalten, uns unsere Macht zurückzuholen und den Frieden, den wir alle uns wünschen, zu „bewahren“ oder zu erschaffen.

Dafür brauchen wir unsere Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für unsere Innenwelt, in der aller Frieden beginnt, und Aufmerksamkeit auf das, was um uns herum passiert.

Projekte wie der Rubikon brauchen unsere Unterstützung. Denn Geld regiert nun einmal die Welt. Wenn viele Menschen mit wenig Geld sich zusammenschließen, sind sie reicher und somit „machtvoller“ als die wenigen Reichen.

Also, warum tun wir uns nicht alle zusammen?

Wenn du Teil von Projekten wie dem Rubikon werden und sie unterstützen möchtest, um dir auch deine Macht und deinen Platz in dieser Welt zurückzuholen, dann lies die folgenden Worte von Jens Wernicke und lasse dein Bauchgefühl entscheiden, was du beitragen kannst.

Ich glaube an uns. Lasst es uns wert sein.

Diese Zeit braucht dieses Magazin. Wir brauchen Sie.

von Jens Wernicke

 „Allein machen sie Dich ein“, sang Rio Reiser und wusste, warum. Da der Rubikon​ unabhängig ist und bleiben wird, benötigt er Unterstützung von der Basis her, benötigt Ihr Engagement. Helfen Sie uns, Sie mit den Informationen zu versorgen, die niemand sonst zur Verfügung stellt.

Die Welt brennt, überall tobt der Krieg – und die deutsche Medienlandschaft hebt an zu klagen: über die mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr, über zu wenige oder nicht „einsatzbereite“ Waffen. Statt um Not leidende Menschen geht es um Not leidende Banken. Die Meinungsfreiheit ist – wie alle Freiheiten innerhalb unserer „freien Welt“ — auf dem Rückzug, und die etablierte Presse singt im Chor mit Politikern und Lobbyisten das Hohelied von mehr Sicherheit und Ordnung.

In dieser brenzligen Situation, in der sich auch Europa auf der abschüssigen Ebene in Richtung Tyrannei befindet, sind unabhängige Medien wie der Rubikon wichtig. Wir brauchen nicht die Mehrheit der Menschen überzeugen, nur die „kritische Masse“, jene kompetente und entschlossene Minderheit, die in der Lage ist das Spiel zu drehen.

In Zeiten des „alternativlosen“ Neoliberalismus, von Kriegspolitik, Rechtsruck und Verdummungskultur sind wirkliche Alternativen nötiger denn je. Kleine, unabhängige Medien wie der Rubikon werden aber in ihren Wirkungsmöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt, weil sie chronisch unterfinanziert und ihre Protagonisten chronisch überarbeitet sind.

Die „Großen“ haben es so noch leichter, uns medial zu übertönen; unsere berechtigten Anliegen bleiben auf einen kleinen Kreis beschränkt. Die Aufgaben — vor allem die zu kommentierenden Fehlleistungen der Politik – sind potenziell unbegrenzt, es fehlt aber oft das Geld und damit leider auch die Zeit, angemessen darauf zu reagieren.

Es fehlen auch Stimmen der Hoffnung, die den Blick inmitten des physischen und geistigen Elends auch einmal auf die schönen Dinge richten: auf Projekte und Widerstandsaktionen, die gelingen, auf liebevolle, konstruktive Kräfte, die es in Fülle gibt, wenn man bereit ist hinzuschauen.

Denn ganz ohne Hoffnung besteht die Gefahr, dass wir in lähmende Resignation verfallen — obwohl wir viele sind, obwohl wir zornig sind, obwohl es durchaus reelle Chancen gibt, etwas zu verbessern.

Lasst uns zusammen nicht nur ein Stachel im Fleisch des selbstgerechten Establishments sein, sondern auch Mutmacher und die Hefe im Teig der Veränderung!

Das reich vorhandene Potenzial der vernünftigen, der menschlichen, der integren Stimmen im Land möchte der Rubikon bündeln und seinen Leserinnen und Lesern vorstellen. Kluge und widerständige Autorinnen und Autoren sammeln sich bei uns, weil sie erkannt haben: Hier ist eine Chance, sich Gehör zu verschaffen.

AutorInnen und wenige Redakteure können diese wichtige und anspruchsvolle Aufgabe aber nicht allein stemmen; wir brauchen nicht nur Euer „offenes Ohr“, sondern leider immer wieder auch Geld: Um die gelungene Erweiterung unserer Redaktion und die Verbesserung unserer EDV-Ausstattung zu finanzieren, um in Zukunft auch Projekte und Journalisten zu unterstützen, denen die nötigen Geldmittel fehlen, um ihre wichtige Arbeit zu leisten.

Der Rubikon wäre dann ein gutes Webmagazin, aber gleichzeitig auch mehr als das: Eine Gemeinschaft, die die politische Landschaft online wie offline aufmischt und in dieser bleiernen Zeit der Resignation ein Signal des Aufbruchs gibt.

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und spenden Sie hier. Da wir gemeinnützig sind, erhalten Sie auch eine Spendenquittung.

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